Sonstige News 22. November 2011

Der besondere Genuss zur kalten Jahreszeit: Rotwein aus dem Friaul

Ist das Friaul ein Rotweinland? Eine Gretchenfrage ist das keineswegs, denn in Friaul-Julisch Venetien gibt es mehr Rotwein als allgemein geschätzt: Mehr als 40 Prozent der Trauben färben sich im Herbst dunkelrot bis violett.

Die Friulaner lieben den herben Geschmack ihrer Rotweine. Sie harmonieren im Zusammenspiel mit Wildschwein oder Rinderbraten und einer Winterküche mit Maronen sehr gut. Die komplexesten Rotweine wachsen im Colli Orientali del Friuli (COF) und dem angrenzenden Isonzo. In der ausgedehnten Ebene im Grave- und im Aquileia-Gebiet entstehen auf den Schwemmlandböden gehobene Weine für den Alltag.

Die internationalen Sorten Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot, der friulanisch „Merlott“ ausgesprochen wird, sind besonders im weitläufigen und größten Anbaugebiet der Region, der DOC Grave zwischen Pordenone und Udine, fester Bestandteil des Alltags. Ein Merlot aus dem Friaul schmeckt deutlich kühler als ein Merlot aus Sizilien oder der Toskana, denn er ist angenehm bitter und selten überreif oder marmeladig. Der Cabernet Franc ist mit seinem herbwürzigen Charakter in den Trattorien der Region besonders angesagt.

Autochthon sind der Refosco dal peduncolo rosso, der Schiopettino und der Pignolo. All diese Rotweine schätzen Weinkenner in Deutschland und Amerika bereits für ihre Unverwechselbarkeit. Wie viele in Italien beheimatete Rotweinsorten bringen sie ein ausgewogenes Maß an Tannin und eine lebendige Säure mit.

„Am weichsten ist zweifelsohne der Schioppettino, der auch der leichteste aus diesem Dreigestirn ist“, meint Steffen Maus, der Italienspezialist unter den Weinjournalisten. Am weitesten verbreitet ist der Refosco, der sich durch seine präsente Säure und die markanten Gerbstoffe auszeichnet. Die Sorte Pignolo war Anfang der Neunziger bis auf wenige Rebstöcke in der Umgebung der Abbazia di Rosazzo fast ausgestorben. Mittlerweile hat die Rebfläche wieder zugenommen. Die Winzer im Colli Orientali-Gebiet sind stolz auf diesen Rotwein, der für viele Kenner der spannendste, weil langlebigste der drei ist. Häufig bringen die Winzer ihn erst nach fünf Jahren auf den Markt und empfehlen, ihn noch einige Jahre zu reifen, wie den berühmten Rotwein Brunello di Montalcino.
Weitere Rotweinsorten warten im Friaul darauf, entdeckt zu werden, wie der Terramo im Carso-Gebiet oder der seltene Tazzelenghe.

Friaul Julisch-Venetien ist genau die richtige Spielwiese für diejenigen, die neue Rebsorten und Terroirs kennen lernen wollen. Immer häufiger landen die Winzer der Region mit ihren Erzeugnissen auf den vorderen Plätzen im Reigen der italienischen Rotweine. Aber auch alle, die im Friaul den Kofferraum mit Alltagsweinen füllen möchten, werden bei den Rotweinen des Friaul fündig.

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