Reiseziele 10. Oktober 2014

Radvergnügen auf Fränkisch - Ausflüge zu Winzern und Brauern in Bad Windsheim

Mit dem Rad zur Weinwanderung

Mit dem Rad zur Weinwanderung
© Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH Bad Windsheim

Typisch fränkisch – Wein, Bier und hübsche Fachwerkhäuser. Zwischen den beiden Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe gelegen, umgeben von Weinbergen, führen rund um das historische Bad Windsheim idyllische Radwege entlang der Aisch und vorbei an Weinbergen durch eine traditionsbewusste Region mit Winzerstuben und lokalen Brauereien. Bis in den späten Herbst kommen hier Radler auf ihre Kosten. Neben dem für Genussradler geeigneten Aischtalradweg, der auf 137 Kilometern von Rothenburg über Bad Windsheim nach Bamberg führt, schlängelt sich auch der fränkische Karpfenradweg durch die Kurstadt. Er verbindet die für die Region typischen Teichlandschaften zwischen Dinkelsbühl und Erlangen.

Wer in den Monaten mit „r“ ab September mit dem Radl unterwegs ist, kann beim Stopp in den Wein- und Bierstuben in und rund um Bad Windsheim nach der Karpfenkarte fragen. Frisch aus der Aisch und „blau“ oder „gebacken“ kommt er in der Regel auf den Tisch.

In alter Biertradition lockt in Bad Windsheim die Brauerei Döbler – ein Tipp für Bierkenner und für den Abschluss eines Radausfluges. Die Braustube mit kleinem Biergarten befindet sich mitten auf dem Kornmarkt. Seit 1867 braut die Familie nach altem Rezept. Dazu gibt’s eine fränkische Vesperkarte. Zum Nächtigen bietet die Kurstadt neben mehreren Hotels auch zwei fahrradfreundliche Gastgeber mit der Bett+Bike-Zertifizierung, die Radurlauber mit Routentipps und Kartenmaterial unterstützen: Das Flairhotel Zum Storchen und die Pension Pastoriushaus.

Weinverkostung und fränkische Musiksessions
Ins zehn Kilometer entfernte Weinanbaugebiet von Ippsheim, radelt man bequem auf dem mit vier Sternen qualifizierten Aischtalradweg, der sieben Kilometer weiter zum Besuch des Karpfenmuseums lockt und nach einer Tagesetappe in Bamberg endet. Seinen Namen verdankt der Weg dem knapp 80 Kilometer langen Fluss, der sich auch durchs Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim seinen Weg bahnt. In Ipsheim laden gleich mehrere Winzer zur Weinprobe ein – weiße Schoppenweine oder rote Cuvées werden kredenzt. Führungen auf dem Weinwanderweg werden angeboten. Im benachbarten Weimersheim lockt die kleine „Winzerstube“ mit einem heimischen Schoppen von der Ipsheimer Burg Hoheneck und mit fränkischen Vesper- und Brotzeitvariationen.

Ein hübscher Ausflug am späten Nachmittag oder ein Etappenstopp ist das vier Kilometer entfernte Ickelheim, ein hübsches Dorf und ein Ortsteil von Bad Windsheim. Eingekehrt wird im Gasthaus „Goldenes Kreuz“, ein über 500 Jahre altes Anwesen. Im 17. Jahrhundert wurde hier Bier gebraut und in Folge kam die Erlaubnis zum Schnaps brennen dazu. Voll wird es jeden ersten Mittwoch im Monat, wenn zahlreiche Gäste aus nah und fern im Biergarten und in den Stuben zur Wirtshausmusik zusammentreffen. Ab nachmittags finden fränkische Musiksessions statt. Jeder, der ein Instrument spielen kann, ist eingeladen. Gespielt wird in unterschiedlichen Formationen bis spät in die Nacht – eine Sperrstunde scheint es nicht zu geben. Die überwiegend männlichen Musiker spielen meist Volksmusik, aber auch den einen oder anderen Folk- oder Bluessong. Fürs Musizieren dürfen die Musiker kostenfrei essen und trinken. Seit zehn Jahren wird das so gehandhabt.

Noch unbekannt: Kaubenheimer Weine
Nach nur sechs Kilometern auf dem Radweg über den Hügel, wie die Einheimischen sagen, gelangt man auf stillen Wegen ins beschauliche Kaubenheim. Im Hintergrund liegen die Weinberge. In fünfter Generation betreibt Familie Schirmer das Wirtshaus „Zum Hirsch“ und Wein baut sie seit 1974 an. Noch ist es still um die Kaubenheimer Weine. Süffig sind sie und ohne Zusatzstoffe. Montags und dienstags wird traditionell geschlachtet. Mittwochs herrscht dann reger Andrang in der Gaststube und an den Tischen vor dem Haus. Gerne bestellt wird die Schlachtplatte und dazu einen Schoppen Wein. Teuer ist es nicht, der Besuch im Wirtshaus soll für alle erschwinglich sein.

Ein Radausflug auf dem Aischtalradweg in Richtung Süd-Westen ins sehenswerte Rothenburg, einst Reichsstadt wie Bad Windsheim, sollte ins Programm gehören. Der Radweg führt durch den Naturpark Frankenhöhe und weist auf seinen 30 Kilometern einige wenige Steigungen auf.

Weitere Infos: Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH Bad Windsheim, Tel. +49 (0) 98 41/ 40 20, www.bad-windsheim.de, www.aischtal-radweg.de.

Bad Windsheim / München, 10. Oktober 2014

ZU BAD WINDSHEIM:
Fachwerkhäuser, Kirchen und ein schmuckes Rathaus – das mittelfränkische Bad Windsheim mit über 12.000 Einwohnern ist mit seinen Thermal- und Heilwasserquellen und der Sole ein feiner und zugleich innovativer Kurort. Als Hinterlassenschaft der einst freien Reichsstadt zieren heute sehenswerte Bauten die Altstadt. Das Fränkische Freilandmuseum, das sich direkt an die Altstadt anschließt, spiegelt 700 Jahre Geschichte – ein Tagesausflug führt vorbei an Handwerkerhäusern, einstigen Schulen und Rathäusern. In der modernen Franken-Therme mit zahlreichen Wasserbecken und Ruheplätzen liegt auch der einzigartige 750 Quadratmeter große Salzsee mit einer Solekonzentration fast wie im Toten Meer. Für den Salzsee erhielt Bad Windsheim den "Deutschen Tourismuspreis" des DTV und den "Bayerischen Innovationspreis im Tourismus". Genussradler profitieren von der einzigartigen Lage zwischen den beiden Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe. Diese Lage verspricht ganzjährig ein mildes Klima.

Heiss Public Relations

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SchlagworteAusflüge Bier Brauerei Franken Radweg Wein Winzerstube

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