Reiseprodukte 25. Juni 2012

Bergschule trifft Wirtschaftspsychologie - Die etwas andere Bergtour

In der heutigen Zeit ist das Berufsleben geprägt von Wachstumsdruck und einer Gesellschaft, die einem oftmals nicht die Hand, sondern den Ellbogen hinhält. Die ökonomische Wertschöpfung hat alte Tugenden wie Wertschätzung aus dem Alltag verbannt. Es sind die Ehrgeizigen und die Zielstrebigen, die aufgrund ihrer Ambitionen unter diesem Erfolgsdruck leiden. Denn eigene Leistungsansprüche oder eine anscheinend nimmermüde Schar von Kollegen sorgen leicht dafür, dass die eigene Erholungsbedürftigkeit ignoriert wird. Wer jedoch im Strudel des Arbeitsalltages auf seine Signale hört, hat den ersten Schritt gewagt, sich selbst zu schützen und um „Energiesaugern“ die Stirn zu bieten.

Die Bergschule Façon Alpine, der Wirtschaftspsychologe Dr. Axel Koch und die Sozioökonomin Mag. Gabriele Augsbach entwickelten aus dieser Erkenntnis heraus eine leichte Bergtour der etwas anderen Art. Sie richtet sich an Menschen, die erkannt haben, dass sie in ihrem Berufsleben an die Grenzen der Belastbarkeit stoßen. Um diese Grenzen zu erkennen, ist es wichtig, auf Signale des Körpers zu achten und sich in Folge seine Energie sorgsam und nachhaltig einzuteilen. Dazu gehört eine Portion Selbsterkenntnis gepaart mit der Bereitschaft zur Veränderung.

Diese und andere Erkenntnisse können anhand einer besonderen Erfahrung am Berg erlangt werden. Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist Sachrang. Die Tour selbst führt Richtung Karspitze und Wirtsalpkopf auf 1272 Meter und dauert mit Pausen zirka 6 Stunden mit einem Höhenunterschied von 600 Meter. Es geht bergauf-bergab, wie im richtigen Leben. Es handelt sich um eine leichte Bergwanderung auf Almwegen und Steigen und richtet sich sowohl an Einzelpersonen und Paare, als auch an Gruppen, insgesamt bis maximal 8 Personen.
Die Kombination von psychologischen Übungen und Wandertour führt zu einem Aha-Erlebnis, zu einer völlig neuen Perspektive und nicht zuletzt zu einem Naturerlebnis in den Chiemgauer Bergen, mit Blick auf Wilder Kaiser, Mangfallgebirge und Inntal. „Eingekehrt“ wird auf Almen, Belohnung muss sein - mit Kaiserschmarrn, Almbrotzeit und dem wohlverdienten Bier oder Schnapserl. Diese Tour wird in jedem Fall für „gute Aussichten“ sorgen.

Informationen zur Tour:
Termine ab 7. Juli 2012 (weitere Termine auf www.faconalpine.de)
Treffpunkt Tourist Info Sachrang (bei Aschau i. Chiemgau)

Station 1- Es geht bergauf - Was bringt uns zu Höchstleistung?
Jeder hat sein persönliches Erfolgsmuster, was ihn zu Höchstleistungen bringt und damit zu Erfolg. Wenn jemand heute im Stress/Ungleichgewicht ist, dann hat er sein Erfolgsmuster übertrieben. Wenn man Stärken übertreibt, werden daraus Schwächen. Ziel von besserem Umgang mit sich selbst ist nicht, die Erfolgsmuster aufzugeben, sondern neue Spielräume zu entdecken.

Station 2 – Im Gleichgewicht – Wie erkennen wir Signale und Vorboten?
Jeder hat seine persönlichen Signale, die ihm zeigen, dass eine Grenze erreicht ist bzw. dass man kurz davor steht, sich selbst und seine Energien zu überreizen. Es gilt, diese Signale wahrzunehmen und vor allem auch frühzeitig deren Vorboten. Es ist wie bei einer Wippe: Irgendwann kippt diese auf die andere Seite um. Es gilt jeden Tags auf’s Neue und lebenslang, ganz individuell darauf zu achten, diese Wippe im Gleichgewicht zu halten.

Station 3 – Der Berg ruft - Was treibt uns an?
Antreibermuster sind gekennzeichnet durch Einstellungen und Werte, die im Laufe des Lebens gelernt wurden. Sie tragen dazu bei, dass Warnsignale ignoriert, verdrängt, verleugnet werden. Es gilt diese Antreiber zu identifizieren, zu enttarnen und neue Denkmuster zu entwickeln, die mehr Spielraum geben und erlauben, auf sich selbst und seine Energien / Bedürfnisse zu achten.

Station 4 – Gute Aussichten – Was gibt uns neue Perspektiven?
Eine völlig neue Perspektive entsteht, wenn man Menschen fragt, was die Antreiber Gutes für sie tun und ob sie ihnen schon mal dafür gedankt haben. Plötzlich ergeben sich auch neue Handlungsoptionen für den Alltag.

Station 5 – Angekommen - Wie setze ich das Gelernte und Erlebte im Alltag um?
Wie muss man sich im Kopf strukturieren und später wieder im Alltag, um die bisherigen Lektionen und das damit verbundene Umdenken und „anderes mit sich umgehen“, im Alltag zu realisieren. Hier werden noch einmal bewusst alle Impulse sortiert und gesammelt.

Zwischendurch „Rast“ und „Gespräche zu zweit“
Auch ganz persönliche Themen können während der Tour zwischen Dr. Koch und dem Teilnehmer aufgegriffen werden. So kann jemand bei der Wanderung „geschützt“ Impulse bekommen, diese „verdauen“ und dann auch wieder im späteren Verlauf in neuen Kontakt gehen mit seinen Fragen.

Geoinformtionen zu dieser Pressemitteilung

Javascript is required to view this map.

Informationen zu dieser Pressemitteilung

Ähnliche News

Schlagworte in Reiseprodukte