Hotels & Gastgewerbe 19. September 2013

ZWÖLF AUSZUBILDENDE AUS EUROPA ERLERNEN IHREN BERUF IM STRANDHOTEL FISCHLAND // THEORIE & PRAXIS ANGEWANDTER EU-POLITIK

Treffen mit allen EU Auszubildenden von Fischland-Darß-Zingst, darunter die 12 Azubis des Strandhotels Fischland

Treffen mit allen EU Auszubildenden von Fischland-Darß-Zingst, darunter die 12 Azubis des Strandhotels Fischland
© Strandhotel Fischland

Ostseebad Dierhagen, September 2013. Seit das EU-Förderprogramm mit dem wohlklingenden Namen "Job of my Life" ins Leben gerufen wurde, können Unternehmen mit freien Ausbildungsplätzen die Initiative ergreifen und arbeitslose Jugendliche, die in ihrer Heimat keine berufliche Perspektive haben, eine Möglichkeit für eine Ausbildung in Deutschland bieten. So sollen die unzähligen offenen Ausbildungsstellen besetzt und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Die Praxis aber zeigt schnell, mit dem Beschluss eines Förderprogramms ist es bei weitem nicht getan. Was das genau bedeutet, davon berichtete Isolde Heinz, Generaldirektorin der beiden Strandhotels im Ostseebad Dierhagen, als Best Practice Beispiel bei einer Veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit in Rostock, Zentrale Auslands- und Fachvermittlung Anfang September: "Wir haben uns der Aufgabe gestellt und fanden es zunächst spannend, einem jungen Menschen eine Idee für die Zukunft zu eröffnen. Zudem hatten wir freie Ausbildungsplätze. Dieses Programm, niedergeschrieben auf vielen Seiten Papier, wird nur dann für alle erfolgreich sein, wenn wir es mit Leben füllen. Das war uns allen von Beginn an klar".

Diese mutigen, jungen Menschen haben im guten Glauben und Vertrauen auf eine bessere Zukunft ihre Heimat, ihre Familie, ihre Freunde verlassen und kommen größtenteils ohne jegliche Sprachkenntnisse nach Deutschland. Ihr Ziel ist es, eine Ausbildung in ihrem Wunschberuf zu beginnen und dies auch fernab ihres gewohnten Kulturkreises zu wagen.

Aus Spanien, Portugal, Ungarn, Tschechien, Moldavien sowie Italien in Dierhagen angekommen, wurden zuerst Unterkünfte benötigt. Auf dem freien Wohnungsmarkt ist es für diese jungen Menschen aus verständlichen Gründen schwer zurecht zu kommen.
Bereits dafür schuf das Hotel die Grundvoraussetzungen und kümmerte sich um Wohnraum im Nachbarort sowie eine Erstausstattung. Auch eine eigene kleine "Buslinie" für den notwendigen täglichen Transfer wurde organisiert.
Nach vier Wochen Deutsch-Intensivkurs haben nun zwölf angehende Köche sowie Restaurant- und Hotelfachleute ihren Ausbildungsvertrag im Strandhotel Fischland und im Strandhotel Dünenmeer unterschrieben. Einen Monat zuvor begann bereits die Eingliederung über ein Praktikum in die entsprechenden Abteilungen. Der begleitende Deutsch-Kurs wird weitergeführt, denn die Verständigung ist zunächst eine der größten Herausforderungen für alle Mitarbeiter.

Seitens der Hoteldirektion waren zahlreiche Gespräche erforderlich, wie zum Beispiel mit der Berufsschule über Fahrtzeiten oder Klassenzusammensetzungen und mit den Verkehrsbetrieben über ein kostengünstiges Ticket für die Nutzung der regionalen Verkehrsmittel. Zusätzlich leistete die Hausbank unbürokratische und unkomplizierte Hilfe bei auftretenden Problemen mit der Kontoeinrichtung für jeden Auszubildenden.

"Wir alle werden lernen, täglich mit Respekt aufeinander zuzugehen und ich bin mir sicher, davon profitieren auch alle. Die Strandhotels werden international und auch hier, an der Ostsee, wächst Europa mehr und mehr zusammen", so Isolde Heinz, die mit viel Engagement die Ausbildung aller Jugendlichen unterstützt und trotz aller Hürden ihren Kollegen diese EU-Initiative empfiehlt.

Die Ausbildung zu guten Facharbeitern, von denen möglichst viele auch bleiben werden, ist das Ziel des Engagements und soll so dem eklatanten Fachkräftemangel in der Branche entgegenwirken.
Was alles dabei mit überlegt werden muss, darüber hat Isolde Heinz nicht nur berichtet, sondern stellt diese Informationen auch als einen sehr persönlichen Leitfaden ihren Kollegen zukünftig zur Verfügung.

www.strandhotel-ostsee.de

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