Hotels & Gastgewerbe 18. Oktober 2013

The Leading Hotels of the World im Film: Hintergründe und wahre Geschichten zu Dreharbeiten berühmter Filmklassiker

Pressebild zu »The Leading Hotels of the World im Film: Hintergründe und wahre Geschichten zu Dreharbeiten berühmter Filmklassiker«

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Die Filme sind wohlbekannt, und die Hotels, die Hauptrollen in ihrer Produktion spielten – als Kulisse und als Inspiration – sind ebenfalls berühmt und beliebt. Doch die Geschichten, die sich während der Dreharbeiten hinter den Kulissen in den Hotels abspielten, sind nicht minder erzählenswert. Mehr zu Leading Hotels im Film unter www.LHW.com/InTheMovies

Le Pavillon, New Orleans: Der Butler (2013) (http://www.lhw.com/lepavillonno)
Der Film, der aktuell in die deutschen Kinos kommt, basiert auf dem Leben von Eugene Allen, der mehr als 30 Jahre Butler im Weißen Haus war und acht Präsidenten diente. Im Film wurde er in Cecil Gaines umbenannt und von Forest Whitaker gespielt. Er war ein wichtiger Zeuge der US-Geschichte, von der Zeit der Bürgerrechtsbewegung bis hin zur Ernennung des ersten afroamerikanischen Präsidenten.

Das 1905 erbaute Le Pavillon Hotel in New Orleans hat über die Jahre schon viele Film-Crews begrüßt. Für Lee Daniels' Der Butler wurde im Hotel über vier Tage an zwei Hauptorten gedreht: Die Gallery Lounge wurde in einen Gentlemen-Club der 50er Jahre verwandelt, indem die Figur von Gaines arbeitete, bevor er ins Weiße Haus kam. Das Rauchen von Zigarren war in der im Film dargestellten Zeit weit verbreitet, und so mussten die Filmemacher extra ein Unternehmen anheuern, das sich auf das Absaugen von Rauch spezialisiert hatte, um dort für den Dreh reine Luft zu haben. Das Foyer wurde für eine elegante Party-Szene genutzt, in der Dutzende von Schauspielern in Abendgarderobe die Treppe herabstiegen. Eine Anekdote im Rahmen des Films trug sich zu, noch bevor die Dreharbeiten begonnen hatten: Beim Auskundschaften von Drehorten erblickte Regisseur Lee Daniels die Hotelköchin Pat und sagte ihr sofort, er wolle sie in seinem Film haben. Pat gab zurück, dass sie nicht Auto führe, er also ein Auto samt Fahrer schicken müsse, wenn er sie haben wollte. Daniels schickte daraufhin seine Schwester, um die Köchin zu den Anprobe und den Dreharbeiten abzuholen. Pat sagt, die Arbeit am Film habe ihr Spaß gemacht, doch noch lieber sei es ihr, für die Gäste des Le Pavillon Hotel zu kochen und zeitig ins Bett zu gehen – die Dreharbeiten dauerten oft bis in die Morgenstunden!

Hotel Adlon Kempinksi Berlin: Unknown Identity (2011) (http://www.lhw.com/adlon)
Dieser Psychothriller erzählt die Geschichte von Dr. Martin Harris (Liam Neeson), der aus einem Koma aufwacht und erfährt, dass jemand seine Identität angenommen hat. Er tut sich mit einer Kellnerin (Diane Kruger) zusammen, um sein Leben zurück zu bekommen, während mehrere Parteien ihm an den Kragen wollen.
Das Hotel der Hauptfigur spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte. Daher entschieden sich die Produzenten für das Hotel Adlon Kempinski, gilt es doch als das bekannteste Luxushotel Berlins. Zudem liegt es ganz in der Nähe vieler Wahrzeichen der Stadt wie des Brandenburger Tors. Während der Dreharbeiten im Jahr 2010 wohnten die Produzenten, Regisseur und die Hauptdarsteller im Hotel. Doch nicht nur das Hotel hat es auf die Leinwand geschafft, sondern auch viele Mitarbeiter: neben Portiers, Pagen, Concierges, Kellnern, Rezeptionisten, Barkeepern und Zimmerservicekräften ist besonders Butler Ricardo zu erwähnen, der in einer Szene vor dem Hotel für Liam Neeson einen Regenschirm aufhält, und der echte Hotelmanager, den man dabei sieht, im Foyer einen Scheich zu begrüßen. Die Action-geladene Natur des Filmes stellte Crew und Hotel vor zahlreiche Herausforderungen: In einer Evakuierungsszene tummelten sich fast 300 Statisten im Hotel, und in einer anderen zentralen Szene kommt es in der Präsidentensuite zu einer Explosion. Letztere wurde allerdings gefahrlos in einem Studio gefilmt.

Hôtel Ritz, Paris: The Da Vinci Code – Sakrileg (2006) (http://www.lhw.com/ritzparis)
Als der Kurator des Louvre tot aufgefunden wird, sieht sich Professor Robert Langdon (Tom Hanks) in einen Mordfall hineingezogen. Zusammen mit der Hilfe von Sophie Veveu (Audrey Tautou), der Enkelin des Kurators, verwickelt er sich immer tiefer in die Suche nach dem Mörder und nach dem Heiligen Gral, wobei sie Hinweise in den Gemälden Da Vincis finden.
Leser des Romans werden sich erinnern, dass das Ritz Paris im Buch immer wieder auftaucht; unter anderem nächtigt Professor Langdon dort. Den Filmemachern war es wichtig, das Hotel auch in den Film einzubinden, doch gab es ein Problem: die Größe der Hollywood-Produktion. Die Crew unter Leitung von Regisseur Ron Howard war über 100 Mann groß, und in ein normales Gästezimmer passten nicht alle, die für eine Innenaufnahme gebraucht wurden. Das Hotel bot an, eine größere Suite zu verwenden, doch bestand Howard darauf, dass Langdons Figur – ein schlichter Mann – ein kleineres Zimmer buchen würde. Was tun? Das Zimmer zerlegen natürlich! Das Hotel stellte Fotos zur Verfügung, auf deren Grundlage die Filmemacher mehr als 100 Gegenstände aus Zimmer 512 – von Möbeln und Vorhängen bis zum Bademantel und den Wasserhähnen des Badezimmers – einpacken und in ein Londoner Filmstudio schicken ließen, wo das Zimmer aus den Einzelteilen exakt nachgebaut wurde. Eine Szene, in der zu sehen ist, wie Langdon das Hotel verlässt und den Place Vendome überquert, wurde nachts gefilmt, wobei die Crew den Platz absperrte und mit Autos aus der Requisite bestückte. Tom Hanks hatte ein Zimmer im Hotel, und eigentlich musste der Vordereingang des Hotels geschlossen bleiben, während die Kameras liefen, doch waren die Hotelgäste zu begeistert vom Flimdreh, um sich daran zu halten.

The Ritz, London: Notting Hill (1999) (http://www.lhw.com/ritzlondon)
In dieser Romantikkommödie erfährt das Leben des Buchhändlers Will Thacker (Hugh Grant) eine aufregende Wendung, als Hollywood-Schauspielerin Anna Scott (Julia Roberts) seinen Laden betritt.

Da das The Ritz eine urbritische Ikone ist, setzten die Filmemacher auf seinen weltweiten Wiedererkennungswert. Gedreht wurde außerhalb, am Rezeptionstresen, auf der großen Eingangstreppe, auf dem Gang einer Gästeetage und in der Trafalgar Suite. Julia Roberts und Hugh Grant wohnten während des Drehs im Hotel, und auch wenn die meisten Gäste und Angestellten in der Endfassung Schauspieler waren, waren zwei Mitarbeiter des Ritz doch auf der Leinwand zu sehen: Nachtportier Ray Leverett und Oberportier Michael De Cozar. De Cozar ist seit über 30 Jahren in The Ritz tätig und bei Stammgästen gleichermaßen bekannt wie beliebt: Nachdem der Film erschienen war, erhielt er Hunderte von Glückwünschen aus aller Welt. Eine kleine Anekdote lädt immer noch zum Schmunzeln ein: Zur Zeit des Drehs standen an der Rezeption nur drei Telefone, und aufgrund der Dreharbeiten hatte das Hotel alle außer einer Leitung in andere Bereiche umgeleitet. Ein Gast erwies sich als besonders beharrlich: Zuerst rief er an, um seinen Nachmittagstee zu verschieben, dann, um nach einer U-Bahn-Verbindung zu Harrods zu fragen, dann, um nach der Busverbindung zu Harrods zu fragen, und schließlich, um zu fragen, was ein Taxi zu Harrods kosten würde – so brauchte das Drehteam 14 Anläufe, um die Szene endlich abzudrehen.

The King David: Exodus (http://www.lhw.com/kingdavid)
Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Exodus, einem Schiff, das von der britischen Marine aufgegriffen wurde, als es jüdische Auswanderer ins Gelobte Land brachte. Der Film behandelt die Gründung des Staates Israel und erzählt die komplizierte Liebesgeschichte zwischen der amerikanischen Krankenschwester Kitty Fremont (Eva-Marie Saint) und dem palästinensisch-jüdischen Rebellen Ari Ben Canaan (Paul Newman).
Die Verbindungen zwischen dem The King David in Jerusalem und dieser Anekdote sind vielschichtig. Der Film spielt im Jahr 1946, einer Zeit, zu der im Hotel das Hauptquartier der britischen Streitkräfte und die staatlichen Behörden Palästinas untergebracht waren. Es war auch der Ort, an dem die militante Untergrundorganisation Irgun eine Bombe zündete, die 91 Menschen tötete. Im Film ist Ari Ben Canaan Mitglied dieser Organisation, und der Bombenanschlag ist Teil der Handlung. Als Regisseur Otto Preminger zum Auskundschaften der Drehorte zu Besuch war, traf er den Mitarbeiter Avraham Weiner, der wie der Regisseur österreichisch-ungarische Wurzeln hat. Weiner war im selben Flüchtlingslager wie die Passagiere der Exodus untergebracht und konnte den Filmemachern so wertvolle Innenansichten liefern. Von 1953 bis 1991 arbeitete er im Hotel, und er erinnert sich noch lebhaft an die Dreharbeiten. Weiner ist als Barkeeper in der Szene zu sehen, in der Kitty und Ari sich auf einer Terrasse mit Blick über die Altstadt treffen. Weitere Drehorte waren der Lesesaal, für eine Szene, in der Ari eine Nachricht von Irgun erhält, und der Erdgeschosskorridor, für Szenen im Zusammenhang mit der Explosion. In diesen Szenen sind drei Menschen zu sehen, die das geschichtliche Ereignis tatsächlich miterlebt haben. Dem Schauspieler Sal Mineo wurde einmal der Zutritt zum Hotel verwehrt, da er einem Wachmann verdächtig erschien. Mineo wurde erst eingelassen, als mehrere Kollegen vom Set für ihn bürgten.

Ashford Castle, Cong: Der Sieger (The Quiet Man, 1952) (http://www.lhw.com/ashford)
Der ehemalige Boxer Sean Thornton (John Wayne) kehrt aus Amerika in sein irisches Geburtsdorf zurück. Sein Werben um die aufbrausende Dorfschönheit Mary Kate (Maureen O'Hara) hat diverse unerwartete und aufregende Folgen.

Regisseur John Ford, der irische Wurzeln hatte, holte den vor Ort wohnenden Lord Killian ins Boot, um Orte für die Außenaufnahmen ausfindig zu machen, die verstreut über ganz West Irland stattfanden. Da Ashford Castle dem Lord sehr am Herzen lag, wurde an vielen Orten des Hotelgrundstücks gefilmt: Die Steinbrücke vor dem Hotel ist in der ersten Einstellung des Films zu sehen, und mehrere andere Szenen, darunter auch die berühmte Faustkampfszene, wurden auf dem grünen Gelände rund um die Burg gedreht. Dreharbeiten fanden im Hotel selbst zwar nicht statt, aber die Schauspieler und viele Crewmitglieder übernachteten dort, John Wayne in Zimmer 500 und Maureen O'Hara in Zimmer 408. Das Dorf Cong diente auch für viele Szenen als Kulisse. Es hat den Dreharbeiten einen erheblichen technischen Fortschritt zu verdanken: In jener Zeit gab es noch keine Stromleitungen in Cong, und die Dorfbewohner benutzten noch Kerzen und Ölheizungen. Da für die Dreharbeiten Strom benötig wurde, setzte sich Ford dafür ein, das Dorf ans Strom- und Telefonnetz anzuschließen. Außerdem wurde die Lebensmittelversorgung nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch staatlich rationiert, und so ließ Ford eigens Sodabrot für alle am Film Beteiligten besorgen. Ein besonderes Wiedersehen gab es 2011: Zur Feier des 60. Filmjubiläums reiste O'Hara wieder nach Cong. Und wo sonst hätte sie sich einbuchen wollen als in „ihrem“ Zimmer 408?

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Agentur für Öffentlichkeitsarbeit

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