Freizeit 01. Dezember 2018

e-Scooter Test im Silicon Valley: Ein Fahrbericht von Hagen

Pressebild zu »e-Scooter Test im Silicon Valley: Ein Fahrbericht von Hagen«

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© e-Roller.com

Ich war im Silicon Valley und habe für euch in Palo Alto die neuen Sharing-Anbieter von e-Scooter vor Ort getestet. Mit Bird e-Scooter (ein Geschäftsbereich von Segway) bin ich "herumgercruist" und berichte davon, wie das Ganze so war ...

Nun bin ich wieder aus dem Silicon Valley zurück. Als Strategieberater interessieren mich insbesondere neue (digitale) Geschäftsmodelle und deshalb bin ich für eine Woche nach Kalifornien geflogen und hatte eine Reihe von Terminen wahrgenommen mit Start-ups und innovativen Unternehmen unter anderem im Bereich Künstliche Intelligenz bzw. Machine Learning. Und als e-Scooter Fan wollte ich für euch die e-Scooter in Palo Alto testen. Eines vorweg: die ganze Stadt ist voller e-Scooter und es war einfach nur klasse ;). Ich freue mich schon darauf, wenn auch in Deutschland e-Scooter für die Straße zugelassen werden. Das soll ja angeblich schon in der ersten Hälfte 2019 erfolgen - ich bin gespannt!

In Palto Alto (Kalifornien) sind insbesondere zwei Sharing-Anbieter (e-Scooter Leihfirmen) am Start: Bird (von der Firma Segway) und Lime. Ich hatte mich für Bird entschieden und der Anmeldeprozess war super easy: Mit dem iPhone bin ich nur in die Nähe eines Bird e-Scooter gekommen und schon ging ein Fenster auf mit einem Link, um die Bird-App direkt herunter zu laden. Das tat ich, fotografierte mit der Bird-App meinen Führerschein (Vorder- und Hinterseite) und gab meine Kreditkartennummer an. Einige Minuten später konnte ich den e-Scooter freischalten. Krass! Was die Usability angeht ein aus Kundensicht perfekter Prozess.

Das Fahren mit dem Bird war echter Fun. Du musst den e-Scooter anstoßen, dann kommt das Ding in Fahrt, indem du den - mit einem am Handgriff befestigten - Wippschalter die Geschwindigkeit mit deinem Daumen regeln kannst. Ich schätze mal, dass der Bird im Vollgas so ca. 20 km/h fährt. Das war völlig ausreichend. Und um Palto Alto zu erkunden ein perfektes Fortbewegungsmittel.

Nach einer Stunde etwa habe ich den Bird einfach dort abgestellt, wo ich zuvor meinen Mietwagen geparkt hatte. Auch zeigt dir die Anzeige des Bird an, wie viel Strom der Akku noch hat. Und das für alle Birds, die du auf einer Map sehen kannst. Ähnlich wie die App vom mytaxi, Uber etc.

Zu den Kosten: Ich bin 5 Meilen, also knapp 10 km in einer Stunde gefahren und habe 10 US$ bezahlt, also umgerechnet etwa 8,50EUR. Ein absolut fairer Preis wie ich finde. Fahrten gehen ab 1 US$ los. Also auch für echt kurze Fahrten lohnt sich der Einsatz.

Fazit: Es macht viel Spaß, die Anmeldung und das Fahren sind super easy und wirklich nicht teuer. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn er die Chance hat, so einen e-Scooter zu fahren und einmal selbst zu testen. Vielleicht bist du ja auch ein Kandidat, der sich sogar demnächst einen e-Scooter kaufen möchte ;).

TIPP: Hier bekommen Sie Informationen, wo es in Ihrer Stadt e-Roller bzw. e-Scooter zu mieten oder zu kaufen gibt und ob Sie durch Ihre Kommune oder durch den lokalen Stromversorger unterstützt werden. Überblick zum E-Roller Sharing und Kauf in deiner Stadt!

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Hagen Sexauer ist Strategieberater für (digitale) Geschäftsmodelle, e-Mobilität Enthusiast und Mitgründer des e-Mobilitätsportals www.e-Roller.com Kontakt: hagen@bench-breaking.com

Firmenbeschreibung:
e-Roller.com ist das große Informationsportal zu Elektrorollern, E-Scootern und sogenannten EKF's (Elektrischen Kleinstfahrzeugen).

Hier bekommen Sie Informationen, wo es in Ihrer Stadt e-Roller bzw. e-Scooter zu mieten oder zu kaufen gibt und ob Sie durch Ihre Kommune oder durch den lokalen Stromversorger unterstützt werden.

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AutorTouristiklounge

Pressebild4859aefd-f872-4459-b480-b20a5a0d2804.jpg ©e-Roller.com

SchlagworteBird E-roller E-scooter Sharing

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