"Deutschland sucht den Superstar" aus den Malediven - wo gerade der Hoffnungsträger für Demokratie weggeputscht worden ist. "Das Traumhotel" aus Burma - wo der Weg zur Demokratie trotz ersten Hoffnungszeichen noch lang ist: Es scheint, als hätten es die TV-Sender darauf abgesehen, jeden klaren Blick auf die brutalen Realitäten sofort mit romantischer Unterhaltung zu verschleiern.
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Reisende haben heute die Möglichkeit, mit ihrem Buchungsentscheid mitzubestimmen, ob der Tourismus in eine nachhaltige oder in eine ausbeuterische Richtung geht. "Augen auf beim Ferienkauf!", heisst daher das Motto unserer Konsumkampagne. Neu bieten wir jetzt dazu die Orientierungshilfe im Labeldschungel. Erstmals geben wir Reisenden ein Instrument an die Hand, mit dem sie die Seriosität der Labels einschätzen und entlang der ihnen wichtigen Nachhaltigkeitskriterien Angebote gezielt auswählen können - so einfach wie noch nie!
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Um einen Weg aus der Klimakrise zu finden, braucht es viele kleine Schritte der vielen Menschen und ihrer Organisationen, sagt der Mitweltarzt Martin Vosseler. Auch im Tourismus, sagen wir: Viele Reisende möchten gerne "nachhaltig" und "fair" verreisen, wäre dies bloss nicht so kompliziert und aufwändig. Für rund einen Viertel aller Ferienreisenden der Schweiz gehört Nachhaltigkeit zu den drei wichtigsten Buchungskriterien.
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Mit fairunterwegs.org haben wir eine wichtige Grundlage für die Sensibilisierung der Reisenden geschaffen. Nun, zum 5. Geburtstag des Reiseportals, arbeiten wir daran, so griffige Tipps und Informationen zur Verfügung zu stellen, dass wir und unsere LeserInnen das Wissen auch konkret umsetzen können. Ein Beispiel: Sie wollen nach Thailand, haben aber Bedenken wegen der Kinderprostitution oder dem Küstenschutz: Welcher Reiseanbieter kann Ihnen am besten erklären, wie er mit solchen Problemen umgeht?
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Im Herbst wählen wir in der Schweiz unsere Volksvertreter. Aber wen sollen wir wählen? Und wieso? Über all dem Taktieren und Positionieren fällt es oft schwer, eine einheitliche Linie zwischen dem eigentlichen Ziel und dem, was im politischen Alltag entschieden wird, zu erkennen. Die Tendenz, sich mehr am politisch Machbaren und wirtschaftlich Opportunen zu orientieren, als an dem, was gemacht werden muss, lässt sich sowohl national wie international beobachten.
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