Sonstige News 20. Juni 2012

Marktanalyse von HomeAway FeWo-direkt und Engel & Völkers: Ferienimmobilien als sichere Anlageform und finanzierbarer Traum für jedermann

- Steigende Nachfrage nach Ferienimmobilien in unsicheren Zeiten
- Ferienimmobilien als finanzierbarer Traum für jedermann
- Rentable Vermietung durch wachsenden Urlaubermarkt
- City-Appartements als lukrative Einnahmequelle

Zum fünften Mal liefert die Marktstudie zu privaten Ferienimmobilien von HomeAway FeWo-direkt und Engel & Völkers Erkenntnisse über Kaufkriterien, Finanzierung, Wertentwicklung, Vermietung und Objekteigenschaften. Zwischen dem 30. März und 23. April 2012 haben 2.788 Eigentümer von Ferienobjekten und Nutzer des Portals www.fewo-direkt.de an der jährlichen Marktstudie teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen: Die Nachfrage nach privaten Ferienimmobilien ist auch im Jahr 2012 ungebrochen. Insbesondere Deutschland positioniert sich als Top-Standort: Erstmals befinden sich mehr als die Hälfte der Ferienunterkünfte (52,5 Prozent) im Inland. Vor allem Objekte an der deutschen Nord- und Ostseeküste sowie auf den Ostseeinseln erfreuen sich steigender Beliebtheit. Mit Blick auf die Regionen im Ausland befinden sich die meisten Objekte in Tirol und Florida (jeweils 3,3 Prozent aller Objekte) sowie auf Mallorca (3,0 Prozent).

Ferienimmobilien als alternative Anlageform im Bewusstsein der Käufer verankert
Einen deutlichen Nachfrageanstieg nach Ferienimmobilien verzeichnet der Markt während der Wirtschaftskrise 2008 und 2009. Der durchschnittliche Anteil aller Käufe steigt von4,8 Prozent in 2008 auf 8,1 Prozent in 2011. Dieses Ergebnis zeigt auch, dass die Ferien-immobilie als alternative Anlageform immer interessanter wird. 43,1 Prozent betrachten das Objekt als ein Standbein der Altersvorsorge, ein Viertel der Befragten als eine sichere An-lageform gegen einen möglichen Wertverlust des Geldes (Inflationsschutz). Das entschei-dende Kaufmotiv bleibt allerdings die Eigennutzung in Kombination mit der Vermietung der Immobilie (60,4 Prozent). Zu den weiteren Motiven gehören Mieteinnahmen (28,8 Prozent), die eine Finanzierung oft erst möglich machen. Nur jeder fünfte betrachtet seine Ferienim-mobilie als reine Kapital- und Geldanlage.

Deutschland als perfekter Standort für ein sicheres Investment
Insbesondere die deutschen Küstenregionen haben sich bewährt. „Die Nord- und Ostsee-inseln sind sichere Häfen für private Anleger: Clever investiert, dient die Ferienimmobilie nicht nur dem Kapitalerhalt, sondern auch der Wertsteigerung“, so Tobias Wann, Senior Regional Director Central Europe von HomeAway FeWo-direkt. Dies belegen auch die Er-gebnisse der Marktstudie: Während bei der Befragung im vergangenen Jahr nur rund zwei Drittel (64,4 Prozent) der Immobilien im Wert gestiegen sind, gaben in diesem Jahr 74 Pro-zent der Vermieter eine Wertsteigerung an. Dabei verzeichnen die Nordseeinseln mit einer Steigerungsrate von 27,0 Prozent und die Oststeeinseln von 19,0 Prozent das größte Potenzial.

„Das Wertsteigerungspotenzial einer Immobilie hängt in erster Linie von ihrer Lage ab. Be-sonders beliebt sind hochwertige Objekte in Strandnähe, an Seen oder in den Bergen. Hier gilt die Erkenntnis, dass eine Immobilie als Kapitalanlage umso sicherer ist, je exklusiver ihre Lage ist“, so Kai Enders, Vorstandsmitglied Residential, Engel & Völkers AG. „Bei attraktiven Immobilien in sehr guten Lagen gehen wir auch für die Zukunft von kontinuierlichen Wertsteigerungen aus“, ergänzt Enders.

Immer mehr Kleinanleger verwirklichen sich ihren Traum von der Ferienimmobilie
Die Kombination aus wachsendem Ferienhaustourismus mit steigender Nachfrage von Ur-laubern nach Ferienimmobilien und dem günstigen Zinsniveau machen die Investition für Kleinanleger immer interessanter. Dass sich immer mehr den Traum von der Ferienimmobi-lie realisieren, zeigen folgende Ergebnisse: In den letzten vier Jahren sind die Investitionskosten von 196.500 Euro in 2009 auf durchschnittlich 180.000 Euro gesunken. Mehr als die Hälfte haben maximal 150.000 Euro in die Immobilie investiert. Beim Objekttyp liegt erstmals die günstigere Ferienwohnung (54,0 Prozent) vor dem Ferienhaus (46,0 Prozent). Mehr als 60 Prozent der Befragten investierten dabei Fremdkapital, nur etwa ein Drittel (33,3 Prozent) finanzierte den Kauf komplett aus eigenen Mitteln.

Rentable Vermietung macht Ferienimmobilien finanzierbar
Um die Finanzierung zu sichern, wächst die Bedeutung der rentablen Vermietbarkeit der Immobilie. Für 62,5 Prozent war das Vermietungspotenzial grundlegend für den Kauf.

Von denen, die ihr Objekt 2011 erworben haben, begannen 88,5 Prozent unmittelbar nach dem Kauf mit der Vermietung. 2001 waren es lediglich 47,0 Prozent der Befragten. Auch die Eigennutzung beschränkt sich auf durchschnittlich rund sieben Wochen im Jahr. Die meisten Eigentümer verbringen lediglich zwei bis vier Wochen in ihrer Immobilie. 40,9 Pro-zent nutzen das Objekt nicht selbst.

Solide Mieteinnahmen sorgen für eine steigende Rendite
Diese liegt der aktuellen Studie zur Folge bei 7,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind die durchschnittlichen Mieteinnahmen mit 14.000 Euro im Jahr relativ konstant geblieben, während die Investitionskosten von 190.000 Euro auf 180.000 Euro gesunken sind. Dieses Ergebnis macht deutlich, dass eine konstante Vermietung bei niedrigem Investitionsniveau nicht nur für Sicherheit der Geldanlage sorgt, sondern auch für eine steigende Rendite.

„Die höchsten Mietpreise finden sich am Bodensee und auf den Nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr. Dort liegt der Wochenmietpreis pro Quadratmeter zwischen sieben und 8,50 Euro“, so Wann. Die durchschnittliche Auslastung für eine Ferienimmobilie liegt bei 24 Wochen im Jahr.

Um bei der Investition auf Nummer sicher zu gehen, holen sich immer mehr Käufer Exper-tenrat bei Immobilienfachleuten ein: Ein Vergleich mit den Studien aus den Vorjahren zeigt, dass die meisten Ferienimmobilien zwar direkt von privat gekauft werden (38,7 Prozent), dieser Anteil jedoch sinkt. Immer häufiger werden die Objekte über Immobilienmakler (28,5 Prozent) vermittelt oder über Kreditinstitute (19,0 Prozent) veräußert. Zudem nimmt auch der Immobilienvermittler als Informationsquelle an Bedeutung zu. Ein Drittel lässt sich von Fachleuten beim Kauf beraten.

Wettbewerb belebt das Geschäft
Dabei steigt vielerorts der Wettbewerb: Laut 60 Prozent der Befragten hat sich die Zahl der Ferienobjekte in den Standorten der jeweiligen Immobilien in den letzten drei Jahren erhöht. Das erweiterte Angebot hat durchaus positive Auswirkungen auf die Auslastung: Bei 42,2 Prozent ist diese in den letzten drei Jahren gestiegen, bei 44,8 Prozent gleich geblieben.

Doch welche Kriterien sind ausschlaggebend, um eine Ferienimmobilie zu erwerben? Das A und O für Käufer sind Lage (85,0 Prozent) und Region (50,3 Prozent), und sie kaufen in erster Linie dort, wo sie sich selbst gerne aufhalten. „Immobilien erweisen sich immer dann als ein besonderes Gut, wenn sie über eine exklusive Lagequalität verfügen. Premium-Lagen am Wasser, in den Bergen oder auch in Großstädten sind hauptsächlich durch ihre Knappheit geprägt und naturgemäß nicht vermehrbar“, weiß Enders. „Für die Einzigartigkeit einer Lage können mitunter minimale Kriterien entscheidend sein, beispielsweise die richtige Straßenseite oder der direkte Seezugang“, fügt Enders hinzu. Erst auf Platz drei der Kaufkriterien liegt mit 47,8 Prozent der Preis. Mehr als ein Drittel aller Eigentümer haben sich für ein Objekt in Strandnähe entschieden, Landhäuser (22,8 Prozent) und Bergdomizile (16,3 Prozent) folgen.

City-Appartements im Trend
Der steigende Anteil an Ferienwohnungen geht mit einer zunehmenden Nachfrage nach Objekten in städtischen Lagen einher. Gerade in Metropolregionen ist eine deutlich höhere Rendite zu erwarten als bei einer Dauervermietung. „Städtewohnungen werden bei Urlau-bern und Geschäftsreisenden als Alternative zum Hotel immer beliebter und stellen eine lukrative Einnahmequelle dar“, stellt Wann fest. „Bei der Vermietung ihres Objekts an Gäste, können Vermieter das 2,5 fache an Bruttoeinnahmen erzielen als bei einer Dauerver-mietung.“

Zweitimmobilien gefragt / Immobilienverkauf meist mit Gewinn
Mehr als drei Viertel (77,2 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie durchaus noch eine weitere Ferienimmobilie erwerben würden. Hier liegen die Küsten der Nord- und Ostsee sowie Spanien und Florida/USA als Auslandsdomizil hoch im Trend. Häufig geht der Kauf einer zweiten oder neuen Immobilie mit dem Verkauf des alten Objekts einher. Fast 90 Prozent der Verkäufer erzielten dabei den erwarteten Preis. 67,2 Prozent konnten sogar mit Gewinn verkaufen – was wiederum ein Beleg für die zunehmende Wertsteigerung ist.

Download der kompletten Studie unter www.fewo-direkt.de/marktstudie-2012

Über HomeAway FeWo-direkt
HomeAway FeWo-direkt ist Deutschlands Nummer 1 in der Online-Ferienhausvermietung. Pro Jahr suchen über sieben Millionen deutschsprachige Besucher auf www.fewo-direkt.de nach ihrem Urlaubsdomizil. Mehr als 325.000 Ferienhäuser und -wohnungen werden aktuell auf dem Internet-Portal offeriert. HomeAway FeWo-direkt ist 100-prozentige Tochter des weltweiten Marktführers HomeAway, Inc. (www.homeaway.com). Zu dem Unternehmen gehören die führenden Ferienhausportale in Europa und den USA. Damit bildet „HomeAway“ ein globales Netzwerk für private Ferienhausvermieter und Urlauber. Die Portale offerieren derzeit mehr als 650.000 Feriendomizile in über 168 Ländern weltweit.

Über Engel & Völkers
Engel & Völkers ist ein weltweit führendes Dienstleistungsunternehmen zur Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment. Mehr als 420 Shops im Bereich hochwertige Wohnimmobilien sowie 44 Gewerbebüros, die Büro-, Einzelhandels- und Industrieflächen, Investmentobjekte, Wohn- und Geschäftshäuser sowie Immobilienportfolios vermitteln, bieten privaten und institutionellen Kunden eine professionell abgestimmte Dienstleistungspalette. Derzeit ist Engel & Völkers in 37 Ländern auf fünf Kontinenten präsent.

C & C Contact & Creation GmbH

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SchlagworteEngel & Völkers Ferienimmobilien HomeAway FeWo-direkt Marktstudie

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