Hotels & Gastgewerbe 14. Februar 2017

Geschichte in Glücksburg „erschmecken“ - Im März an die Ostsee zum „Menü aus alten Zeiten“

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© Strandhotel Glücksburg

Am 1. März 2017 ist es wieder soweit. Dann geht ein weiteres 1883er Original-Gericht in der Reihe „Menü aus alten Zeiten“ im Strandhotel Glücksburg in die nächste Runde. Das Vier-Sterne Superior Hotel an der Flensburger Förde schlägt mit dem jährlichen Angebot eine kulinarische Brücke zwischen seiner Historie und Heute. Dieses Mal widmet sich Küchenchef André Schneider mit seinem Team dem damaligen 6-Gang Menü aus Erbsensuppe, Bœuf à la mode, Hummer à l´Armoricaine, Kalbsbraten mit Salat & Kompott, Kirschauflauf sowie Käse und Butter. Vom 1. bis 31. März 2016 wird es täglich von 18 bis 22 Uhr für 66 Euro pro Person aufgetischt. Etwa 20 Menükarten aus den Jahren 1882 bis 1889 wurden zufällig von der Enkelin einer damaligen Hotelangestellten aus dem 19. Jahrhundert beim Entrümpeln gefunden und dem Hotel übergeben. Diese kulinarische Vielfalt der Vergangenheit präsentiert das Strandhotel Glücksburg jedes Jahr mit einem neuen Original-Comeback – verfeinert mit einer Prise Moderne des 21. Jahrhunderts. Tischreservierungen telefonisch erbeten unter: 04631-6141-500. Weitere Informationen: www.strandhotel-gluecksburg.de.

Entweder man verfügt über ein hervorragendes Archiv oder der Zufall spielt einem in die Hände, wenn es darum geht, herauszufinden, was die illustre Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts für Essensvorlieben pflegte. Im Fall des Strandhotel Glücksburg stand 2011 der Zufall leibhaftig an der Rezeption: Frida Augustin, damals 90 Jahre alt, hatte ein paar sehr alte Menükarten und ein Bild in der Hand. Beides war ihr auf ihrem Dachboden in die Hände gefallen und nun wollte sie es dem Hotel übergeben. Rund 20 Menükarten und das Bild stammten aus den Jahren 1882 bis 1889. Zu der Zeit arbeitete ihre damals 23-jährige Großmutter Anna Ohrt in der Küche des Strandhotels Glücksburg.

„Wir bieten diese Reihe mittlerweile im dritten Jahr an und die Original-Gerichte aus der damaligen Zeit kommen bei unseren Gästen wunderbar an. Vor allem unsere dänischen Besucher sind fasziniert von diesem kulinarischen Brückenschlag“, so André Schneider, der das Ambiente des Hotels mit Blick auf Dänemark liebt. Seit 2003 ist der gebürtige Westfale Küchenchef im Vier-Sterne Superior-Hotel und weit über Glücksburg hinaus für seine kreative Kochkunst bekannt.

Die Jahre zwischen 1882 und 1889 waren eine spannende Zeit. Der erste Orientexpress fuhr von Paris ans Schwarze Meer, Reichskanzler Otto von Bismarck führte die gesetzliche Krankenversicherung ein und die Stadt Flensburg kaufte den Kollunder Wald und Prinz Julius das Prinzenpalais in Glücksburg und bezog es mit seiner Frau, "Gräfin von Roest". „Ob der Einzug dieses illustren Paares damals der Anlass für das Strandhotel war, eines dieser Menüs zu servieren, wissen wir leider nicht. Aber dass unsere verfeinerte Neuauflage unseren Gästen vorzüglich munden wird, da sind wir uns ziemlich sicher“, so Schneider abschließend.

Buchungen für das „Menü aus alten Zeiten“ sind telefonisch erbeten unter +49 (0) 4631 - 6141-500 oder per Email an info@strandhotel-gluecksburg.de.
Weitere Informationen sind abrufbar unter www.strandhotel-gluecksburg.de

Zur Historie des Strandhotels Glücksburg

Im Jahr 1872, zur Hochzeit der deutschen Bäderarchitektur, wurde das Strandhotel Glücksburg erbaut – und schon bald logierten hier hochrangige Gäste. Unvergessen ist der Besuch des Kaisers Wilhelm II, der 1890 mit seiner Yacht vor dem damals noch jungen Prachtbau mit den markanten Giebeln anlegte. Zu seinen Ehren wurde das legendäre Kaiser-Menü mit zwölf Gängen und zehn Weinen kredenzt.

Dem kaiserlichen Höhepunkt folgte ein Tiefschlag: 1912 zerstörte ein Brand das Haus zu großen Teilen. Bereits im Jahr 1914 wurde es jedoch wiedereröffnet und empfing fünf Jahre später erneut berühmte Gäste: Der Schriftsteller Thomas Mann und sein Verleger Samuel Fischer erlebten hier für einige Wochen die Sommerfrische fern der Metropolen München und Berlin.

Ganz andere Gäste waren es, die seit der Nachkriegszeit die Atmosphäre des Hauses sowie die Ostsee mit ihren weißen Stränden und der klaren Luft genießen durften: Als Erholungsheim der evangelischen Kirche nahm das einstige Strandhotel von 1956 bis 1996 Mütter und Kinder auf.

Im Jahr 2000 fand das Haus wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: Nach grundlegender Modernisierung und Erweiterung wurde es als Strandhotel Glücksburg wieder eröffnet. Den Feinschliff erhielt das Haus acht Jahre später: Das „Weiße Schloss am Meer“ kam in den Besitz eines dänischen Kaufmanns, der es innen mit viel Geschmack und Qualität noch einmal umfassend renovierte: Massive Holzfußböden und Design-Elemente wie Lampen von Arne Jacobsen und Poul Henningsen prägen seither das edle Ambiente. Im skandinavischen Landhausstil empfängt das Vier-Sterne-Superior-Haus seine Gäste mit viel Helligkeit und Frische. Das Ergebnis der Renovierung ist ein Spagat aus moderner, edler Inneneinrichtung und historischem Ambiente. Die Gäste fühlen sich in die Kaiserzeit zurückversetzt, als schmucke Bäderhotels begannen das Bild der Ostseeküste zu prägen.

Die nordische Leichtigkeit und naturschöne Dekoration ist in jedem der 36 luxuriös eingerichteten Zimmer und Suiten zu spüren. Der Fokus auf Natürlichkeit bestimmt sämtliche Bereiche des Hotels: von der Auswahl der Zutaten im Restaurant „Felix“ – vom Gault Millau mit einer Haube prämiert – über die biologischen Kosmetikprodukte im Wellnessbereich bis hin zur Ausstattung und Dekoration. Das Doppelzimmer ist buchbar ab 149 Euro pro Zimmer und Nacht.

Informationen zu dieser Pressemitteilung

Autorprimo PR

Pressebildka.jpg ©Strandhotel Glücksburg

SchlagworteFlensburger Förde Geschichte Menü aus alten Zeiten Ostsee Strandhotel Glücksburg

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